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Update vom 27.4.2014
Erkundung von Panama und die verkorkste Rückfahrt nach Deutschland

  • Baby Krokodil am Ufer des Panama Kanals
  • Affen beim Lausen
  • Kapuzineraffe am Ufer vom Panama Kanal
  • Kapuzineraffe
  • krokodil schwimmt

  • neue tore fuer den kanal
  • Panama Kanal
  • Panama Kanal - Gatun Schleusen
  • Portobelo
  • Spanisches Fort in Portobelo

  • Unser Bus nach Colon

 

In der Panamarina beginnen wir mit der Organisation der Rückreise nach Deutschland. Wir kommen nur langsam voran, mit Absicht! Die kleine "Marina" liegt so schön im Urwald und in den Mangroven, dass wir viel zu neugierig sind um ständigam Boot zu schrauben. Unsere Umgebung erkunden wird zu Wasser und Lande. Unsere Touren mit dem Dinghy führen uns durch Mangrovenwälder, Wanderungen durch den nahen Wald sind immer mit exotischen Tierbeobachtungen verbunden. Der Linienbus bringt uns in die nächstgelegenen Orte. Die Busfahrten sind für Levi ein echtes Highlight, da die Musik genau nach seinem Geschmack ist.

Besuche des Panamakanals, des dazugehörigen Gatun Sees, Urwadldörfern und Städten begeistern uns. Colon und Panama gefallen uns auf unterschiedliche Weise gut. Der raue Charme von Colon ist sicher nicht jedermanns Sache, aber uns macht es Spass das "echte" Leben hier zu erleben. Panama Stadt ist besonders durch seine Gegensätzlichkeit interessant. Eine schöne Altstadt direkt neben den aus Hochäusern bestehenden Finanzzentrum lassen die Tage nicht langweilig werden. Am Mietwagen merkt man, dass wir in einem sehr westlichen Land sind. Das Fahrzeg ist technisch Top und sehr neu. Das hatten wir lange nicht mehr. Es wird aber trotzdem nicht langweilig mit dem Gefährt. Das Kennzeichen zeigt anscheinend einen abgelaufenen TÜV an, so dass wir öfter angehalten werden und die Papiere zeigen müssen. Einmal werden wir von bewaffneten Soldaten gestoppt und auch nach unserem Pass gefragt. Daran haben wir ja gar nicht gedacht. Wir versuchen in gebrochenem Spanisch zu erklären, dass die Pässe auf dem Boot liegen. Nach langem Überlegen des Soldaten lässt er uns fahren. Puuuuh!

Die Zeit rast dahin und wir müssen uns der Vorbereitung des Bootes widmen. Segel abschlagen, Entfeuchter einbauen, Motor spülen und vieles mehr muss erledigt werden, damit wir gut in 6 Monaten nicht allzu viel reparieren müssen. Eigentlich steht dem Rückflug nichts mehr im Wege. Dann fällt uns fällt ein, dass wir 4 Stunden Aufenthalt in Miami haben. Hmm USA ist ja immer irgendwie kompliziert, also wird nochmal die Visumspflicht überprüft. Tatsächlich muss noch online Visafreies Reisen auch bei Umsteigen beantragt werden. 3 Tage vor Abflug erledigen wir das schnell. Dachten wir! Jedoch stellt sich bei Eingabe von Levis Passnummer heraus, dass das Onlinevisa mit dem deutschen Standard Kinderreisepass nicht zu beantragen ist. Nicht zu fassen! Wir müssen wirklich ein volles Visum für 4 Stunden Miami in der amerikanischen Botschaft Panama besorgen. Ein steiniger und nervenzerfetzender Weg beginnt. Einen Termin in der Botschaft bekommt man nur mit ausgefüllten Antrag mit biometrischem Foto. Dies erledigen vom Boot schnellstmöglich. Einen Tage später "dürfen" wir anrufen und einen Termin für das Interview (!) von Levi ausmachen. Ziel des Interviews: Was möcht er in den USA? Absurd! Wir bekommen den Termin in der Botschaft genau 24 Stunden vor Abflug. Morgens um acht Uhr wird uns dann eröffnet, dass das Ausstellen des Visums 2 Tage dauert. Sie versuchen aber ein Expressvisum zu erstellen. Wir dürfen 15 Uhr wieder kommen, 16 Stunden vor Abflug. Acht weitere Personen warten um 15 Uhr vor uns und bekommen Ihr Expressvisum. Als letztes sind wir an der Reihe, sicher gleich Levis Pass zu bekommen. Betroffen sagt uns der Mitarbeiter der Botschaft, dass das Visum noch irgendwo in Washington in der Bearbeitung steckt. Er stellt uns frei bis 17 Uhr zu warten. Den letzten Strohhalm der Hoffnung wollen wir nicht weglegen, bringen unser Gepäck in die Security, schicken den Taxifahrer weg und hoffen. Als wir kurz vor 17 Uhr schon gehen wollen, um den Flug zu stornieren, kommt plötzlich ein Mitarbeter mit dem Pass. "Wir haben was gemacht" ist die Aussage und wir halten den Pass in der Hand! Geschafft, was für eine Dramatik für vier Stunden USA Umstieg! Wir geniessen den Hotelpool in Panama am Abend und fliegen nach Berlin zurück.

 

 

Update 22.03.2014
Überfahrt von Curacao nach San Blas und die ersten Erkundungen der San Blas Inseln

  • Angekommen in San Blas
  • Am Strand
  • Auf dem Rio Diablo
  • Auf der langen Ueberfahrt darf Levi Filme gucken
  • Auf unbewohnten Inseln

  • Dinghi Tour auf dem Rio Diablo
  • Guna Indianer baden im Fluss Rio Diablo
  • Guna Indianer auf dem Weg zur Arbeit
  • Das Dorf Nagarna
  • Guna Indianer

  • Guna Yala
  • Im Cockpit
  • Holandes Cays am Ufer
  • Holandes Cays
  • Levi balanciert auf Palme

  • Kanus und Yachten in Guna Yala
  • Levi kurbelt die Winsch
  • Levi und der fliegende Fisch
  • Levi hilft beim Anker Lichten
  • Levi vor Porvenir

  • nagarna
  • Levi wird ein Indianer
  • San Blas
  • Typisch San Blas
  • Tour durch den Dschungel

  • Unser ersten Abend in den San Blas
  • Unsere Nachbarn in Guna Yala
  • Unsere Nachbarn auf den Coco Banderas
  • Waschtag auf See
  • Unter Palmen

  • Unter Segeln in Guna Yala
  • Wir geniessen die unbewohnte Inselwelt

 

Endlich! Der Autopilot ist eingebaut und bereit für den Einsatz, um Curacao zu verlassen. Unser Plan: Wenn der Pilot gut funktioniert, fahren wir nach Panama durch, ansonsten stoppen wir in Kolumbien. Beides keine schlechten Optionen. Ausserdem hat das Stück vor der Kolumbianischen Küste den Ruf eines rauen Gewässers. So treten wir die ca. 5 Tage Fahrt mit gemischten Gefühlen an. Zum Glück läuft es prima, unser "dritter Mann" steuert treu die rund 360° und das Wetter ist uns hold. Nur für eine Nacht zeigt sich das karibische Meer vor der Kolumbianischen Küste von seiner rauen Seite. Der Wind frischt auf 30 Knoten auf, hohe und steile Wellen rollen heran. Am nächsten Tag können wir die Opfer des Schauspiels aufsammeln: 31 fliegende Fische haben Landung auf unserem Schiff gemacht. Sehr zur Freude von Levi, der sie wieder in den Ozean werfen darf. Ansonsten verläuft alles ruhig, und glücklich sichten wir die San Blas Inseln vor der Küste Panamas.

Neben den traumhaften Ankerplätzen sind wir besonders auf die hier noch lebenden Guna Indianer gespannt. Ein Höhepunkt unserer Weltumsegelung. Der erste Ankerplatz ist gleich von traumhafter Schönheit mit seiner intakten Unterwasserwelt und den kleinen unbewohnten Palmeninseln. Wir erholen uns erst einmal mit Schnorcheln und Sandburgen Bauen von der Überfahrt.

 

Nach genug "Paradies" wollen wir uns auch die bewohnten Inseln der Gunas ansehen. Eine faszinierende Mischung aus Moderne und Tradition ist hier zu entdecken. In einfachen Einbäumen gehen die Indianer fischen oder handeln mit Kokosnüssen. Aber auch die Einnahmequelle Tourismus ist im Westen des Archipels schon gut erschlossen. Besonders ist dies auf den Inseln zu spüren, wo auch die Kreuzfahrtschiffe anhalten. Verkauf von Kleidung und Schmuck an allen Ecken. Wir halten uns etwas weiter im Osten, wo nicht mehr ganz so viel los ist. Im Herbst wollen wir noch einmal ganz in den Osten, wo man kaum noch Segler oder andere Touristen antrifft.

Ganz besonders aufregend ist die Erkundung des Landesinneren durch die Flüsse. Mit unserem Beiboot fahren wir in den Dschungel hinein. Affen, Krokodile und exotische Vögel gibt es zu entdecken. Begeistert sind wir! Fest steht, dass wir San Blas noch weiter erkunden werden, wenn wir zu unserer nächsten Etappe antreten.

So langsam müssen wir uns um einen Platz für unser Boot kümmern, da wir es bis zum Herbst hier an Land lassen wollen. Deshalb fahren wir Richtung Colon und dem Panama Kanal. Mitten in den Mangroven liegt hier die Panamarina, die wir uns ansehen wollen. Wir segeln ein letztes Mal über Nacht. Viel zu schnell kommt unsere rund 360° voran und wir verkleinern ständig die Segelfläche, um nicht im Dunkeln anzukommen. Trotzdem kommen wir noch vor Sonnenaufgang an und müssen warten, bis es hell wird. Um die Riffe zu sehen, um die wir herum manövrieren sollen. Die Welle ist enorm und ohne Fahrt werden wir kräftig durch geschüttelt. Levi wacht auf und wird in sekundenschnelle seekrank. Im ersten Morgenlicht steuern wir zickzack durch die Riffe und die Brandungswellen. Mit einem spuckenden Levi auf dem Arm. Und machen unser Boot zum letzten Mal auf dieser Etappe fest. Nochmal eine aufregende Fahrt, bevor wir unser Boot aus dem Wasser holen.

 

 

Update vom 25.2.2014 Bonaire

Levi steuert

Auf Bonaire verbringen wir etwa eine Woche. Die Insel ist stark holländisch geprägt. Holländisches Essen und holländisches Bier bestimmen die Speisekarten der Restaurants. Der Rhytmus des Insellebens wird durch die ca. drei mal die Woche ankommenden Kreuzfahrtschiffe vorgegeben. Legt ein Boot an, erwacht der Hauptort zum Leben. Die an Land gelassenen Passagiere bevölkern Kneipen, Souvenirgeschäfte und machen schnell eine Tour über die Insel. Die Aufenthalte sind meist nur ein paar Stunden, dann kehrt wieder totale Ruhe ein. In einem Restaurant werden wir dann auch von unseren Tischnachbarn gefragt, ob wir nicht die aus Kabine 7133 sind. Nein, so viele Kabinen haben wir wahrlich nicht!

Ansonsten nutzen wir auf Bonaire das geniale System der Mooring Bojen. Es gibt ca. 70 ausgewiesene Tauch- und Schnorchelplätze, die mit Bojen zu erschliessen sind. So machen wir an verschiedenen Plätzen zum Tauchen und Schnorcheln fest. Ein tolles System, da garantiert keine Unterwasserwelt durch Anker beschädigt wird.

Jetzt machen wir uns auf den Tagestörn nach Curacao auf, denn Wind und Welle stehen günstig.

 


 

 

Update vom 15.2.2014 Los Roques/Venezuela

19 Los Roques Panorama

  • 01_Im Kran in Trinidad
  • 02_El Gran Roque
  • 04_Levi gibt den Kurs vor
  • 03_Einklarieren Los Roques
  • 05_Frische Langusten

  • 06_Am Strand Los Roques
  • 08_fisheyeboot
  • 07_julefisheye
  • 10_Jule kickt am Strand
  • 11_julelutzlevisandsteg

  • 09_Los Roques Venezuela
  • 12_Levi faengt Fisch am Strand
  • 13_Levi mit Stock
  • 15_Levi Muschel
  • 17_Los Roques am Strand 2

  • 16_Vor Los Roques
  • 18_Los Roques am Strand
  • 20_Los Roques Wandern 2
  • 19_Los Roques Panorama
  • 21_Los Roques Wandern

  • Berliner Wahrzeichen im Sand

Nachdem unsere Freundin Sylvie abgreist ist, widmen wir uns etwas mehr als zwei Wochen lang komplett unserem Boot. Die Liste der Arbeiten ist lang: Seeventile neu, Toilette überholen, Verschattung verbessern, Autopilot reparieren, Verkabelung neu und einiges mehr. Mit viel Einsatz und Hilfe schaffen wir es pünktlich zur Ankunft von Johannas Schwester Julia alles fertig zu stellen. Die Gemeinschaft und der Service auf dem Powerboats Boatyard ist wirklich toll. So fällt es uns fast schwer wie geplant ins Wasser zu gehen, auszuklarieren und die dreitägige Überfahrt nach Los Roques in Venezuela anzugehen.

Der Wettergott meint es gut mit uns. Der Wind bläst mit ca. 15 Knoten bei moderater Welle. Nach einem Tag haben sich alle an das Leben auf See wieder gewöhnt, und es macht viel Spass dem Archipel Los Roques entgegen zu gleiten. Los Roques sind lauter kleine Inseln mitten im Ozean ca. 130 km vor der Küste Venezuelas. Fast alle Inseln sind unbewohnt und z.T. nicht auf Seekarten erfasst. Das bedeutet, dass wir per "Augapfelnavigation" unseren Weg durch die Riffe finden müssen. Eine ganz neue Erfahrung für uns. Gespannt erreichen wir als erstes die leicht anzusteuernde "Hauptinsel" El Gran Roque. Hier wollen wir uns offiziell anmelden und die aktuellen Infos über den Nationalpark einholen.

Die Ankunft ist überwätigend. Eine Landschaft und Wasser wie aus einem Märchenbuch. Türkises Wasser, glasklar mit Unmengen von Fischen. Ein toller Auftakt! Gespannt erkunden wir den Ort auf der Insel und beginnen bei der Küstenwache, um uns anzumelden. Hier beginnt eine interessante Schnitzeljagd, die uns in 4 Stunden alle Facetten des neuen Landes zeigt. Die erste Aufgabe, die uns gestellt wird, ist Geld bei einer Bank zum Begleichen der Nationalparkgebühren einzuzahlen. Mit unserem Aufgabenzettel stellen wir uns bei einer Bank an. Als wir dran sind stellt sich heraus, dass diese Bank die falsche ist. Bei der "richtigen" Bank wird uns gesagt, dass sie unsere Dollar nicht tauschen und wir somit nicht einzahlen können. Wir bekommen, aber den Tip in der Pizzabude unser Glück mit dem Tauschen zu versuchen. Da alles in gebrochenen Englisch bzw. in unserem gebrochenen Spanisch statt findet, sind wir skeptisch. Es klappt aber tatsächlich. Zu einem super Kurs werden unsere Dollar getauscht, was die ganze Sache auf einmal sehr günstig werden lässt. Getränke, Essen und auch die Parkgebühren sinken rapide, da wir mit dem "offiziellen" Kurs kalkuliert haben. Nachdem wir unsere erste Aufgabe gelöst haben, schaffen wir die restlichen Hürden schnell.

Jetzt können wir dieses aus drei Strassen bestehende Örtchen auf uns wirken lassen. Lateinamerikanisches Flair, Fischerleben und dezenter Tourismus faszinieren uns. Wir Essen vorzüglich und decken uns vor der Weiterfahrt grosszügig mit Rum und Bier ein. Wir laufen die erste Insel an. Das erste mal Augapfelnavigation steht an. Ich sitze auf dem Baum für die optimale Sicht auf die Riffe, gespannt steuern wir zu unserem ersten Ankerplatz. Der Anker fällt bei drei Metern Tiefe in Mitten von Fischen. Völlig alleine sind wir an diesen tollen Plätzen. Wir begegnen während unserer ganzen Zeit fast keinem anderen Langfahrtsegler. Es gibt eigentlich nur wenige Tagestouristen, die mit einer Kühlbox am Strand abgesetzt und Nachmittags wieder eingesammelt werden. Ansonsten sind wir alleine und erkunden die kleinen Inseln und deren Unterwasserwelt. Der Fischreichtum lässt uns nicht hungern. Zum Beispiel fangen wir in einer Stunde eine Makrele, eine spanische Makrele und einen grossen Thunfisch. Einmal können wir auch frische Langusten am Boot kaufen. Zwei Wochen verbringen wir mit der Erkundung des Archipels. Alle Inseln, die wir ansteuern, sind irgendwie anders. Manche mit Mangroven, andere mit Palmen, reine Sandinseln, verschiedene Arten von Riffen vorgelagert. Wir sind immer wieder erstaunt so wenige andere Segler anzutreffen. Es liegt vermutlich am schlechten Ruf Venezuelas was die Sicherheit angeht. Schade für ein so schönes Land.

Viel zu schnell geht die Zeit um und wir müssen die Segel Richtung Bonaire setzen. Julia muss ihren Rückflug nach Berlin antreten. Die Fahrt über eine Nacht nach Bonaire ist etwas wilder als unser Weg von Trinidad. Bis zu 30 Knoten Wind und hohe Wellen schaukeln uns alle durch. Müde erreichen wir Bonaire und bringen Julia zu ihrem Heimflug. Eine tolle Zeit mit ihr geht zu Ende. Jetzt widmen wir uns Bonaire und seinen bekannten Tauchplätzen.

 


 

 

Update 15.1.2014 Trinidad - Eindrücke an Land

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Nach einer Woche Tobago sind wir jetzt zurück auf Trinidad. Das Boot ist jetzt das erste mal seit unserem Start in Kappeln aus dem Wasser. Gespannt haben wir dem Kran zugesehen, als die Rund 360 aus dem Wasser kam. Zum Glück wurden unseren Befürchtungen nicht erfüllt und der Bewuchs hält sich in Grenzen (im Gegensatz zum lokalen Personal, die den Bewuchs schon sehr viel fanden).Direkt nebem dem "Roti Hut" haben wir uns jetzt an Land eingerichtet. Viele Arbeiten stehen an bis zur Ankunft von Johannas Schwester Julia.

 


 

 

Update vom 04.01.2014

Trinidad - Nothing to see Teil II - Weihnachten und Silvester

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Bevor wir in unser "Weihnachtsdomizil" fahren, wollen wir noch eine Tour in die Sümpfe machen. Die Caroni Swamps sind ein grosses Sumpfgebiet, die mit Bootstouren erkundet werden können. Diese geführte Tour ist wirklich sehr lohnenswert. Wir sehen Schlangen, Krokodile und unzählige verschiedene Vogelarten. Auch die befürchtet Anzahl von Mosikitos hält sich in Grenzen. Den Ausflug in die Sümpfe verbinden wir mit einem Abstecher in die indischen Teil Trinidads. Die Kleinstadt Chaguana erinnert an eine kleine Ausgabe von Mumbai. Das wilde Treiben in der Stadt verlassen wir Richtung Waterloo an der Küste, wo es den indischen Tempel "in the Sea" gibt. Er befindet sich wirklich im Wasser. Hier erholen wir uns ausgiebig. Levi kann unzählige Steine werfen und wir picknicken vor dem Tempel.

Weihnachten ist nahe und wir fahren mit unserem unfreiwillig tiefergelegten (kaputte Stossdämpfer) Auto nach Brasso Seco in den Regenwald. Die Fahrt ist schon ein Abenteuer, da der Weg steil, aufgeweicht (klar wir sind ja im Regenwald) und von tiefen Schlaglöchern übersät ist. Aufsetzen, festfahren, rausschieben halten uns auf der Fahrt fit. Die Strapazen sind aber sofort nach der Ankunft vergessen. Als uns unser Vermieter Brian das Haus zeigt sind wir begeistert. Mitten im Wald können wir uns selbst versorgen. Bananen, Papayas, Brotfrüchte, Passionsfrüchte, Koriander, Orangen und weitere Köstlichkeiten wachsen in unserem riesigen Garten. Zubereitet wird alles in unserer grossen Open Air Küche über einem Feuer. Wandern können wir direkt vom Haus aus. Ein Fluss ist besonders zu Levis Begeisterung direkt nebenan. Ein besonderer Ausflug ist der Besuch des Asa Wright Nature Centre. Dies ist ein Natruschutzgebiet mit einem alten Haus im Kolionalstil als Mittelpunkt. Von hier kann man hautnah unterschiedliche Kolibriarten beobachten und sich die Pflanzenwelt erklären lassen. Unsere Hikes durch das Reservat sind herrlich! Am Abend ist es so weit! Weihnachten ist gekommen. Es ist mein erstes Weinachten fern der Heimat. Seltsam fühlt es sich an bei über 30 Grad und im Regenwald Weihnachtslieder von Levis Kinder CD zu hören. Die Gedanken sich oft in Deutschland. Wir kochen uns ein fulminantes Weihnachtsmenü und beschenken Levi mit Wasserspielzeug reichlich. Die nächsten Tage erkunden wir weiter unsere Umgebung. In Windeseile ist auch schon der Tag der Abfahrt gekommen. Dieser wird leider etwas getrübt. Wir hatten vergessen abzuschliessen und während eines Ausflugs wurde unsere gute Kamera entwendet. Wir entscheiden uns die "News" in dem kleinen Dorf zu streuen und unseren Vermieter zu informieren. Er verspricht sich zu kümmern, es handelt sich um eine kleine Gemeinschaft erklärt er uns. Skeptisch, ob wir unsere Kamera jemals wieder sehen fahren wir nach Chagurams zurück. Vorher gilt es einem Baum aus dem Weg zu räumen. In der Nacht vor unserer Abfahrt ging ein kleines Unwetter über uns nieder. Die Fahrt selber ist eine lautstarke Veranstaltung. Auch der Auspuff unsere Mietwagens buhlt mit einem Loch um unsere Aufmerksamkeit. Für die Mietwagenfirma aber nix überraschendes.  Ohne eine Miene zu verziehen wird der neue Defekt zur Kenntnis genommen. Zurück auf unserem Boot entschliessen wir uns, es nochmal nach Tobago zu versuchen. Diesmal per Fähre wollen wir Silvester auf Trinidads Nachbarinsel verbringen. Aber Tobago will uns irgendwie nicht. Das Buchen der Tickets ist schwierig (keine Online Buchung, wie hat man das nur früher gemacht??) und über  Silvester ist anscheinend alles ausgebucht. In einem Reisebüro sichern wir uns Tickets für den 3. Januar 2014. Tobago wird uns nicht entkommen.

Silvester verbringen wir in Chaguramas. Lilian und Hanspeter von der Segelyacht Whisper haben uns zu einer kleinen Feier in der Powerboats Marina eingeladen. Vom nahen Fischmarkt holen wir fangfrischen Thunfisch und Red Snapper für das gemeinsame Barbeque am Abend. Es ist eine sehr spannende Silvester Feier. Segler von der ganzen Welt und verschiedenem Alter versammeln sich um das "Roti Hut". Lustige und spannende Geschichten werden erzählt. Ein ganz anderes aber tolles Silvester!

2014 fängt gleich mit einer grossen Überraschung an: Unsere Kamera ist wieder da! Brian hat es tatsächlich geschafft in dem kleinen Dorf seinen Einfluss zu nutzen. Wie im Detail bleibt sein Geheimnis, ein "I worked the underworld" ist die nebulöse Erklärung. Das Abholen der Kamera wird mit einer Einladung auf sein Estate in den Bergen nahe Port of Spain verbunden. Mit einem "Maxi-Taxi" machen wir uns gespannt auf den Weg. Da es keinen öffentlichen Nahverkehr zu Brian gibt, bietet uns der Fahrer des Kleinbusses an uns dorthin zu fahren. Der Preis ist schnell ausgehandelt und der Bus fährt uns in die Berge. In dem Ort angekommen müssen wir uns nach dem Weg durchfragen. Hier begeistert uns wieder die Hilfbereitschaft der Trinis. Die Postfrau steigt kurzerhand mit in den Bus und führt uns zu Brians Landsitz. Anders kann man es kaum nennen. Er begrüsst uns auf einem weitläufigen gepflegten Gelände was auch für Hochzeiten genutzt wird. Levi ist völlig begeistert. Katzen und Hunde lassen sich geduldig von ihm streicheln. Die Übergabe der Kamera wird mit einem tollen Mittagessen aus ausschliesslich lokalen Spezialitäten verbunden. Lange interessante Gespräche mit Brian und seiner Frau runden diesen tollen Tag ab. Wir werden sie sicher wieder sehen!

Jetzt steht die Fahrt nach Tobago an. Wir wollen die Insel entdecken, Tauchen und Schnorcheln.

 

 


 

Update vom 23.12.2013

 

Trinidad - Nothing to see Teil I

 

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Die ersten Tage in Chaguramas / Trinidad nutzen wir zur Organisation. Es ist das "Schrauberparadies" der Karibik und alle Bootsrelevanten Sachen sind leicht zu erledigen. Die Ankunft unserer Berliner Freundin Sylvie klappt problemlos und sie zieht bei uns ein. Schnell ist der Plan gefasst erst nach Tobago zu segeln, die Insel zu erkunden und sich dann ganz auf Trinidad einzulassen. Guyana haben wir vorerst zu den Akten gelegt. Wir wollen Levi keine 4 harten Segeltage am Stück antun. Die Fahrt nach Tobago soll mit Ankerstops an der Nordküste Trinidads ablaufen, um den Einstieg für Sylvie leicht zu halten. Der erste Stop in der Scotland Bay ist gleich um die Ecke und wunderschön. Wir erkunden den Dschungel mit Brüllaffen, exotischen Spinnen und Rochen im Wasser. Der Weg weiter Richtung Tobago wird aber härter. Kaum sind wir aus der Abdeckung Trinidads raus müssen wir gegen Wind und Welle anfahren. 25 Knoten und hohe Wellen machen die Fahrt zu einer wilden Schaukelei. Sylvies erste Berührungen mit dem Segeln sind keine Kaffeefahrt.

Die erste Ankerbucht entschädigt für die Strapazen. Völlig alleine liegen wir vor einer tollen Regenwaldlandschaft. Wir schwimmen an Land, sehen einen grossen Leguan und sind fasziniert von der Ursprünglichkeit und Wildheit der Natur überwältigt. Weiter geht es Richtung Tobago entlang der Küste Trinidads bei unveränderten Wetterbedingungen. Nächster Ankerpunkt ist La Vache. Wir können es nicht glauben, mehrere Meter hohe Wellen machen das Ankern fast unmöglich. Als wir unser Boot von Land aus extrem schaukeln sehen, fällt die Entscheidung: Wir fahren wieder in die Bucht letzter Nacht. Am nächsten Tag keine Änderung des Wetters. Tobago muss warten, wir werden erst einmal Trinidad erkunden und das Boot vor Anker lassen. Die immer vorhandenen Bootsarbeiten sollen warten. Trotz der Aussage einer italienischen Familie, "Trinidad? Nothing to see", freuen wir uns auf die Insel.

Zurück geht es zum Ausgangspunkt unserer Fahrt. Der Ankerplatz vor Chaguramas, der immer für eine Überraschung gut ist. Hier haben wir schon viel erlebt, wie treibende Boote, Bäume oder seltsame Strömungen. Diesmal ermöglicht uns der Platz den "Catch of the day". Bei einem Ankerversuch ziehen wir eine alte Badeleiter am Anker mit hoch. Ohne Ankerwinde ein sehr intensives Vergnügen.

Die Erkundung Trinidads nehmen wir mit einem Mietwagen in Angriff. Auf dem Weg nach Norden müssen wir in einem Krankenhaus anhalten. Levi scheint die Windelnm nicht zu vertragen. Der Krankenhausbesuch ist geprägt von einer grossen Herzlichkeit und Bemühen der Mitarbeiter. Kinderärzte werden angerufen und er darf mit allem spielen. Stutzig macht uns der sehr junge (ca. 25 Jahre) Arzt nur kurz. Er empfiehlt Stoffwindeln in denen er und ich ja auch noch gewickelt wurden. Ich freue mich über den Altersvergleich und versichere, dass wir diese haben (nur zu selten benutzen). Wir bekommen die richtige Salbe empfohlen (die schnell hilft) und können beruhigt weiter fahren. Wir fahren an die Nordküste in das tolle und einsame Blanchisseuse. Telefonisch haben wir die Adresse unserer Unterkunft beschrieben bekommen: Am Strommast 191 rechts in den Feldweg abbiegen. Wir zählen im dunklen gespannt die Masten. 191 taucht auf und wir sind da.

Am nächsten morgen bei Licht sehen wir: Ein faszinierender Ort! Unsere Regenwaldwanderungen bescheren uns exotische Tiere und erfrischende Bäder in Urwaldflüssen. Danach hatten wir gesucht. Ein lustiger Abend mit dem Hotelbetreiber Gottfried geben viele interessante Einblicke, da er seit 40 Jahren hier lebt. Weitere Ideen für Abenteuer rund um den Ort nehmen wir mit. Hier kommen wir bald nochmal her, es gibt noch so viel zu entdecken. "Nothing to see" geht es uns häufig durch den Kopf. 

 Unseren Platz für die Weihnachtstage haben wir auch gefunden. Wir haben ein altes Kakaohaus im Regenwald gemietet. Wir auf das Boot zurück, um unser Weihnachten auf Trinidad vorzubereiten. Es wird Levis 2tes Weihnachten, dieses mal in der Wärme. 

 

 


 

 

Update vom 11.12.2013 

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Wir kommen auf Tobago an und wollen die ersten Tage nutzen, um in Ruhe anzukommen. Dazu mieten

wir uns ein kleines Appartment nahe am "schönsten Strand der Karibik". Die ersten Tage sind
jedoch weniger stressfrei als geplant. Levi macht der Jetlag doch mehr zu schaffen als gedacht,
2 Uhr Nachts ist er immer wach und spielbereit... .
Der schönste Strand ist zwar schön, aber touritisch schon zu gut erschlossen.
Der Ort auf Tobago hat auch eher den Charme einer künstlichen Westernstadt, so dass der Weiterflug
nach Grenada nicht schwer fällt.
Die Spannung ist natürlich gross! Wie wird das Boot nach 9 Monaten aussehen? Wie wird das
Leben als Segler mit älter gewordenem Kind klappen?
Der Zustand des Bootes ist überraschend gut! Unser "Aufpasser" Mikey hat einen super Job gemacht.
Als wir gerade ankommen sibd die Taucher mit der Reinigung des Unterwasserschiffes fertig.
Das Einleben ist am Anfang etwas zaeh. Der Raum ist eng und Levi ist sehr viel mobiler als
bei der letzten Etappe. Also nehmen wir uns Zeit das wunderschöne Grenada nochmal anzusehen.
Eine Sache liegt uns vor Abfahrt aber besonders am Herzen. Der Aussenborder, der viel zu
schwer ist soll verkauft werden. Wir ffinden sogar einen Käufer, unseren Yachtbetruer Mikey.
So einfach will und der in Ungnade gefallene Motor aber nicht verlassen. Er klammert sich mit
aller Kraft an der Reling fest. Als letzte Aktion kurz vor Abfahrt nach Trinidad muss die
Flex die Verbindung lösen! Um 25 KG erleichert steuern wir nach Trinidad!

Die Überfahrt von ca. 18 Stunden ist nicht langweilig. Das Wetter ist zwar gut, aber
die See ist wellig und es ist sehr viel Schiffsverkehr um uns herum. Es fühlt sich etwas an
wie auf der Nordsee!
Die Erleichterung bei "Land in Sicht" ist gross und es ist faszinierend so nach an Lateinamerika
zu sein. Venezuela ist zum Greifen nah!   
Trinidad unterscheidet sich auch sofort vom Rest der Karibbik. Der Einfluss Südamerikas ist zu
spüren und zu sehen. Spanisch ist zu hören, schroffere Landschaft und Menschen beeindrucken
uns sofort. Wir klarieren in Charugamas ein. Unsere gute Laune wird von den Zöllnern zwar nicht
geteilt, aber das stört niemanden. Als Erholung fahren wir Freitag mittag in die nächste Bucht
zur Erholung. Und wir werden nicht enttäuscht! Regenwwald um uns herum, Rochen im Wasser, Adler
kreisen über uns! Das war die Mühen wert! Unsere Einsame Bucht entpuppt sich dann aber als das
Ausflugsziel der feierwütigen Einwohner. Boote mit lauter Musik umkreisen uns (selbst Lutz
ist das zu laut!). Sonntag Nachmittag nach einer tollen Buschwanderung machen wir uns auf
zurück nach Charguramas, um Montag die Bootsarbeiten abzusprechen. Erst jetzt sehen wir wie
verrückt dieser Platz ist. Es ist eine Mischung aus einem heruntergekommenen kommerziellen
Hafen und sehr grosser Anlage für Segler zum Reparieren. Eine solche Mischung von Menschen
und Szenarie ist uns noch nie unter gekommen. Wir sind schon sehr gespannt wie es weiter geht!
Wir berichten...

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