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  • Auf den Kanaren ankern wir nun vor kleinen Dörfern und Stränden und fahren per Dinghi an Land
  • Im Norden von Fuerteventura ankern wir zum ersten Mal zum Schnorcheln und Tauchen
  • Da wir beim Ankermanöver Rochen beobachten, packen wir unsere Tauchausrüstung gleich wieder aus
  • An Fuerteventuras Südspitze liegen wir fast allein vor einem tollen Panorama

  • Für entlegenere Tauchplätze haben wir unser Dinghi in ein Tauchboot umfunktioniert
  • Ohne Motor vertäuen wir unser Boot erstmal am Tankstellenpier, wo spät am Abend noch ein Löschboot dringend Diesel benötigt, um den großen Waldbrand auf der Insel weiter bekämpfen zu können. Sie machen kurzerhand an unserer Seite fest und ziehen den Tankstutzen einmal quer über unser Deck..
  • Wir werden auf La Gomera in den Hafen geschleppt, da unser Motor streikt
  • Gran Canaria eignet sich wunderbar zum Wandern, allerdings ist es touristisch für unseren Geschmack zu sehr erschlossen

Was für ein verrückter Trip von Gran Canaria nach La Gomera. Es kommt wirklich immer anders, als man denkt. Eingestellt sind wir auf zwei Tagesetappen nach La Gomera zum Tauchen. Kurzer Zwischenstop in Teneriffa bei idealen Segelbedingungen. So der Plan... .

Wir wissen um den Düseneffekt zwischen den Inseln, die Wettervorhersage zeigt diesen auch, jedoch nur als kleinen Luftzug. Die Realität sieht anders aus. Ein Düsenjet von bis zu 40 Knoten Wind (8 Bft) und 4-5 Meter Welle fegt zwischen Gran Canaria und Teneriffa und auch nach La Gomera entlang. Wir lassen uns davon nicht zu sehr aufwühlen, ganz im Gegensatz zu unserem Tank. Dreck wirft er vor Aufregung hoch und setzt uns die Dieselleitung komplett zu. Der Motor funktioniert nicht mehr. Ohne Motor vor Teneriffa im Dunkeln und ungüstigen Wind zu ankern ist uns zu riskant. Also surfen wir über Nacht bei weiterhin stürmischen Wind weiter nach La Gomera. Unglaubliche 20,6 Knoten Höchstgeschwindigkeit zeigt unser Log! Das ist ausnahmsweise mal nicht Schrittgeschwindigkeit, sondern entspricht 38 kmh, also einer olympiareifen 100m Sprint Zeit!

Unsere Blaupunkt Aussenlautsprecher lenken uns dabei klasse ab! Die Drei ??? ermitteln, während wir durch den Sturm steuern. Justus Jonas und seine Kollegen lösen auch in schwerem Wetter alle Fälle souverän. Entsetzt über unsere Vorliebe für 80er Jahre Hörspiele nimmt unser Beiboot "Reiss ab" und ist jetzt wahrscheinlich auf dem Weg in die Karibik. Man sieht sich ja immer 2x! Atemberaubend auch der Anblick der zu dieser Zeit gerade wütenden Waldbrände auf La Gomera. In der Dunkelheit scheint der gesamte Berg lichterloh zu brennen.  

Wir erreichen den Süden der Insel und ankern. Auch nach erholsamen Schlaf stellt sich heraus, dass der Motor nicht so einfach wieder zu reanimieren ist.  Hilfe aus der nahen Marina muss her. Jedoch haben wir den Ort gefunden, den wir eigentlich suchen! Eine einsame Ankerbucht ohne Handynetz und Funkkontakt. Auch eine Bergbesteigung bringt keine Abhilfe... . Zum Glück treffen wir auf ein anderes Boot, dass Lutz in die Marina fährt. Eine improvisierte Abschleppaktion, bei der der Abschlepper fast selbst baden geht, ist das Ende einer ganz unerwartet spannnenden Überfahrt!

  • Im Westen von La Gomera ankern wir vor der Hafeneinfahrt und werden plötzlich von mehreren Löschflugzeugen heimgesucht, die ausgerechnet in der Hafeneinfahrt ihr Löschwasser im Flug aufnehmen
  • Die Flugzeuge kommen uns so nah, dass man Angst um die Schwimmer, Schnorchler und Boote hat, die nicht schnell genug aus dem Weg springen können
  • Der Rauch aus den Bergen weht langsam über das Dorf und hüllt die Flugzeuge ein
  • Der Ort Valle Gran Rey wird am nächsten Tag evakuiert, da die Flammen des Waldbrands vor den Toren des Dorfes stehen.

  • In San Sebastian helfen wir Freunden bei Mastarbeiten und kurz darauf fliegen auch hier 5 Löschflugzeuge im Sturzflug in die Marina. Luna schwört, sie konnte von ihrem Platz im Mast die Augenfarbe des Piloten erkennen.
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