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Marokko

Der erste Kontinent ist erreicht !

Marokkos Hauptstadt Rabat begrüßt uns ganz anders als erwartet. Die Einfahrt und der gesamte Flusslauf bis zur Marina Bouregreg sind ein großer Strand mit allem was dazu gehört. Schwimmer und Badende überall, Jetskis, Fischerboote und sogar eine Segelschule, die in der Fahrrinne eine Regatta fährt, zwingen uns alle paar Minuten zum Stoppen und lassen uns um das Leben eines manchen Schwimmers fürchten... Die gesamte Szenerie erscheint etwas unwirklich. Nach Portugal und knapp 4 relativ ruhigen Tagen auf See geraten wir plötzlich in einen riesigen Trubel, und wir sind eine echte Sensation! 
Wir werden mit lauten 'Bonjour', 'Salam' und 'Alleman' Rufen von allen Seiten begrüßt und passieren die alte Kasbah und Medina von Rabat. Wir können die Exotik des Landes schon erahnen. Die Marina selbst ist zu unserem Erstaunen super-modern und sehr professionell. Wir bekommen gleich beim Einklarieren unsere Internet Zugangsdaten mit gegeben, und nicht nur die Zoll- und Polizeigebäude sind von einem marokkanischen Stararchitekten erbaut worden. Vom unserem Platz am Steg haben wir Ausblick auf beide Städte, Rabat und seine Schwesterstadt Sale direkt nebenan. Die alte Stadtmauer der Medina von Sale liegt direkt neben der Marina. Wir können es kaum erwarten, das Land zu erkunden, besonders nach der Überquerung der Biskaya.

Die Biscaya sollte unser "Härtetest" werden, das erste Mal völlig auf uns allein gestellt. Die See erwies sich dann allerdings als weniger bissig als erwartet, wir hatten das perfekte Wetterfenster getroffen und sind zu unserer Freude von vielen Delfinen begleitet worden. Uns wurde auch bald klar, warum: Unser Ruderlager quietsche wieder lauthals und lockte die Delfine in Scharen an. Ein tolles Schauspiel! Jedoch mußten wir unserem unfreiwilligem "Delfin-Lockruf" zu Leibe rücken und unser Ruderlager endgültig reparieren, da sich das Ruderlager wieder festsetzte und das Steuern erschwerte und somit auch den Autopiloten überforderte. Also legten wir einen Zwischenstopp in Figuera de Foz in Portugal ein (der zufällig genau zum EM Spiel lag) und trafen ausgerechnet auf einen Ruderlagerspezialisten aus Hamburg, der uns Tipps und Tricks gab, wie wir die Reparatur im Hafenbecken selbst erledigen konnten. Wir bauten das Ruder komplett aus, weiteten die Buchsen und setzten es erfolgreich wieder ein. Lutz musste dafür zwar im dreckigen Hafenbecken tauchen gehen, aber die Mühe lohnte sich. Das laute Quietschen hatte sich erledigt und auf dem weiteren Weg nach Marokko besuchten uns dann sehr zu unserem Leidwesen so gut wie keine Delfine mehr.

Unsere Reisen durch Marokko übertreffen unsere Erwartungen. Landschaftlich bekommen wir alles geboten: Küste, Wüste und die Berge. Marrakesch fasziniert uns mit seinen Irrgarten-ähnlichen Souks (schmale Gassen, in denen miniaturhafte Läden alles Erdenkliche zum Verkauf anbieten), seiner von Stadtmauern umgebenen Altstadt und seinen Palästen, Rabat ist die Überraschung überhaupt mit der gelungenen und unverkrampften Integration von Moderne und Tradition. Am meisten begeistern uns aber die Menschen mit Ihrer Gastfreundschaft. Auch bei unseren ausgefallensten Wünschen (Gasflaschen?, Fender? und ähnliche untouristische Einkäufe) wird kein Stein auf dem anderen gelassen um uns zu helfen. Unsere Unterkunft in Marrakesch wirkt eher wie ein Besuch bei Freunden (besonders nachdem wir den Hotelcomputer repariert haben - "You saved our life"). Wir haben uns verliebt in Marokko, aber Bilder sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte!

  • Unser quietschendes Ruderlager zieht Scharen von Delfinen an, die aber etwas zu schnell fuer unsere Kamera sind...
  • Unser erster Tauchgang findet nicht am Korallenriff statt, sondern im Hafenbecken, um das Ruder wieder einzusetzen
  • Unser ausgebautes Ruder schwimmt im Hafenbecken von Figuera de Foz

  • Auf der Biscaya
  • Auf der Überfahrt nach Afrika verbringen wir das erste Mal mehrere Tage auf See ohne Land zu sehen
  • Unser erster selbst gefangener Fisch wird gebührend gefeiert - mit Kopf und Schwanz war die Makrele allerdings sehr viel beeindruckender
  • Rabat vom Meer aus

  • Einfahrt nach Rabat an der alten Kasbah vorbei
  • Marina Bouregreg von Rabat und Sale - mit Blick auf den Hassan Turm, von wo aus wir alle paar Stunden von Muezzin Rufen beschallt werden
  • In der Einfahrt von Rabat schwimmen hunderte von Menschen in der Fahrrinne
  • 12 Marokko Mann Sale Medina web
  • Die berühmte Hassan Moschee von Rabat

  • Vor der Moschee
  • Im Markt von Rabat
  • Pendelservice über den Bouregreg zwischen den Schwesterstädten Sale und Rabat
  • Stadt im Umbruch: Auch hier bauen Foster und Partner Teile eines neuen Stadtviertels, unsere Marina mitten drin
  • Die öffentlichen Telefone funktionieren tatsächlich ausgezeichnet

  • Ziegeltransport in Marrakesch
  • Hinter der Tür..
  • Schwer zu findender Eingang zu unserer Unterkunft in Marrakesch, besonders bei Dunkelheit
  • Panne in der Wueste

  • Mhamid in der Sahara
  • Erg Chegaga
  • Die Nomaden lassen ihren Dromedaren freien Lauf in der Wüste
  • Am Nachmittag herrschen ueber 54°in der Sahara, ohne Wasser geht man keinen Schritt durch die Dünen

  • Endstation
  • Facebook Datenaustausch auch in der Wüste
  • 50 Tage bis Timbuktu - vielleicht beim nächsten Mal
  • 32 Souk

  • Ein Pool in Mhamid bietet Abkühlung
  • 33 Barbier
  • 34 Atlas Muli
  • 35 Arabischer Familienausflug
  • karte

 

Hier ein kurzer Videoclip von Lutz, der vergeblich versucht, die Ankerkette vorn aus dem Ankerkasten zu befreien und dabei laut vor sich hin flucht. Den Delfin scheint das aber nicht zu stören, denn er weicht Lutz nicht von der Seite.

Nach unserer erfolgreichen Biskaya Überquerung gönnen wir uns eine Ankernacht in einer kleinen spanischen Bucht um auszuschlafen. Wir haben also schon die Segel runter genommen und motoren auf die spanische Küste zu

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