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Die Ausrüstung

Von A wie AIS über Epirb bis W wie Windgenerator... versuchen wir hier möglichst alles, was uns interessant vorkommt, zu erklären und zwar möglichst so, dass auch Nicht-Segler folgen können. Im Laufe der Zeit werden wir die Liste noch erweitern und die Texte vervollständigen bzw mit Erfahrungen aus der Weltumsegelung anreichern.

 

AIS - Standard Horizon G2100

Autopilot - Garmin GHP12

Autoradio - Blaupunkt New York 800

Batterien - ursprünglich Gelbatterie 145Ah, jetzt 2 Bleibatterien mit jeweils 130Ah

Dinghi und Außenborder- Wetline 260 mit einem kleinen Mercury Zweitakter mit 3.3 PS

Epirb - Seenotsender GME P-EPIRB MT410G

Funkgerät - Standard Horizon G2100

Kartenplotter - Garmin Gpsmap 421s

Rettungsinsel - Plastimo Cruiser Rettungsinsel

Satellitentelefon - IsatPhone Pro

Seekarten - bis jetzt Imray, C-Maps und Garmin BlueCharts

Windgenerator - Superwind

 

 

AIS - Automatic Identification System / UKW Funke
Standard Horizon G2100

 

 

Die Signale des Automatischen Identifikationssystems (Informationen zu Größe, Kurs und Geschwindigkeit eines Fahrzeugs in der Berufsschifffahrt) empfangen wir mit Hilfe unseres UKW Funkgeräts. Dies spart einen separaten Empfänger und ist in Summe kostengünstiger. Die Informationen werden sowohl auf dem Funkgerät vereinfacht dargestellt als auch weitergeleitet an unseren Chartplotter, der diese Informationen benutzerfreundlicher darstellt. Somit haben wir zwei Geräte, die die AIS Signale anzeigen und Kollisionen vermeiden helfen.

Auf unserer Reise über die Nordsee und durch den Ärmelkanal war uns der AIS Empfänger eine große Hilfe und ein Sicherheitsfaktor. Alle großen Schiffe, auch wenn noch gar nicht sichtbar am Horizont, wurden uns wie erhofft mit Kurs und Geschwindigkeit angezeigt. In Holland hatten sogar alle Fischerboote AIS, was man auch den deutschen, englischen und französischen Fischern empfehlen sollte. Gerade weil Fischer sehr kreative und volatile Kurse fahren (und am allerliebsten bei Nacht und Nebel).

Auf der gesamten bisherigen Reise ist uns nur ein einziges Fahrzeug der Großschifffahrt ohne AIS (Piraten?) begegnet – ein echtes ‚must-have‘ für Langfahrtsegler. 

 

 

Autopilot
Garmin GHP12 mit Drive Unit Typ 1

Macht nicht alles und hat schon gar keine "Einparkautomatik", wie man glauben könnte. Er hilft uns allerdings, besonders auf langen Etappen, beim Steuern und Kurs halten.

Im Gegensatz zu vielen anderen Langfahrtseglern haben wir uns gegen eine Windfahnensteuerung (eine geniale Selbststeueranlage, die ohne Strom auskommt) entschieden. Aufgrund der Beschaffenheit unseres Hecks ist eine Montage mitten auf dem Heckspiegel ungünstig bis unsinnig, da dort eine herausnehmbare Box sitzt. Ohne Box haben wir eine wunderbare Badeplattform und ein komplett offenes Heck – eine Windfahnensteuerung würde hier nur im Wege sein.

Unser hydraulischer Autopilot war allerdings auch nicht so einfach zu installieren, da unsere Dehler hierfür einfach nicht ausgelegt ist. Viele Tage gingen ins Land, bis ein geeigneter Platz für den Autopiloten gefunden war. Viele Profis haben sich hierüber den Kopf zerbrochen, bis zum Schluss die Idee stand, das Gerät in der mobilen Box am Heck verschwinden zu lassen und mit Steckverbindungen anzuschliessen, um sie weiterhin herausnehmen zu können. Der Stromverbrauch der Hydraulik wird bisher locker von unserem Windgenerator abgedeckt. 

 

Autoradio bzw. echtes Entertainment System
Blaupunkt New York 800

MIt unserem neuen Autoradio hören wir nicht mehr Verkehrsfunk. Es ist das Stück Lebensqualität an Bord, um die Reise so richtig zu geniessen. Uns unterstützt dabei die Firma Blaupunkt mit wasserfesten Lautsprechern aus dem Marine Programm der Firma und einem Autoradio, das auch DVDs auf einem eingebauten Bildschirm abspielen kann. Zusätzlich hat uns die Firma Blaupunkt eine Iphone docking station zur mobilen Nutzung zur Verfügung gestellt!

 

 Batterien

Lange haben wir nur eine Verbraucherbatterie an Bord gehabt, eine Gelbatterie mit 145 Ah. Das war für uns beide ausreichend. Seitdem unser Sohn mit dabei ist, brauchen wir den Kühlschrank allerdings ständig und somit mehr Strom. Wir haben also aufgerüstet auf 2 Bleibatterien mit jeweils 130 Ah.

 

 Dinghi mit Außenborder
Unser erstes Dinghi ist uns leider abhanden gekommen und unser zweites ist ein Wetline 260, mit einem Zweitakter Außenborder mit 3.3 PS.

 

 Epirb (Seenotsender)

GME P-EPIRB MT410G

Ein unerlässlicher Sicherheitsfaktor: Diese Seenotfunkbake sendet im Ernstfall Position und Bootsdaten an die Rettungstelle in Bremerhaven, die dann sofort die nötigen Rettungsmassnahmen vor Ort einleitet.

 

 

Funkgerät

siehe AIS, da wir ein Kombigerät verwenden. 

 

Kartenplotter
Garmin Gpsmap 421s

Eine Art Computer, der uns bei der Navigation hilft. Das Gerät hat ausserdem nützliche Funktionen wie AIS Alarm oder Anker Alarm (um festzustellen, ob der Anker hält). Unser Gerät ist ein Garmin GPS421s (mit Fishfinder).

 

 

Rettungsinsel

Plastimo Cruiser Rettungsinsel

Als Rettungsinsel dient eine Plastimo Cruiser Insel. Die Insel ist im Container an Deck „wurfbereit“ befestigt. Wir hoffen, nie beschreiben zu können, wie gut es sich auf ihr überleben lässt.

 

 

 

Satellitentelefon
IsatPhone Pro

Mit unserem Satellitentelefon können wir uns im Notfall jederzeit und überall mit Familie und Freunden in Verbindung setzen, Hilfe rufen oder ärztlichen Rat einholen. Eine weitere wichtige Funktion ist der Empfang von Wetterdaten, um unsere Reise sicher zu planen.

Wir haben uns für ein IsatPhonePro entschieden, da hier Prepaid Karten auch mit geringem Guthaben erhältlich sind, die außerdem auch zwei volle Jahre nutzbar sind.

Das Satellitensystem, über das unser Telefon funktioniert, heisst Inmarsat und deckt alle Weltregionen ab, außer den Polargebieten, und da wollen wir ja dann doch nicht hin.

Die Firma dh Interkom unterstützt uns bei unserer Reise. Die kompetente Beratung und flexiblen, benutzerspezifischen Angebote haben uns voll überzeugt. Das Telefon wurde uns von dh Intercom zur Verfügung gestellt. Besonders Frau Rosemeier gilt unser herzlicher Dank. 

 

Seekarten
bis jetzt Imray, C-Maps, Garmin BlueCharts

Als Backup neben Kartenplotter (Garmin BlueCharts) und Computer (C-Maps für Open CPN) setzen wir noch einige wenige Papierseekarten ein. 

 

 

 

 

 

Windgenerator
Superwind

"Das schönste, das wir je zusammen gebaut haben..." war Johannas begeisterter Kommentar, als wir den Superwind installiert haben. Das Gerät versorgt unsere Dehler garantiert atomfrei mit Strom. Die wirklich sehr gute Anleitung ermöglichte uns eine einfache Montage am Heck. Unser bislang zuverlässigstes Crewmitglied haben wir nach seinem Schöpfer benannt – Klaus.

Wir haben ihn seitlich am Heckspiegel installiert und mit drei Verstrebungen fixiert. Von innen haben wir eine GFK Platte zur Unterstützung gegengeklebt und verschraubt. Bis jetzt versorgt uns Klaus mit genügend Energie, um damit unseren hydraulischen Autopiloten, Kühlschrank, drei Computer, Radio und Licht zu betreiben. Wir werden eine weitere Batterie (220Ah) einbauen, um die überschüssige Energie nicht an die Lastwiderstände zu verschenken. Auch nach zwei Wochen ohne Landstrom mussten wir nicht 'fremd'laden... Ob wir aber auch nach mehreren Tagen Flaute oder langen Strecken vor dem Wind noch genug Strom haben werden, wird sich zeigen. Falls nicht, werden wir einfach ein flexibles Solarpanel dazu nehmen und bei Bedarf in die Sonne legen.

Besonderer Dank an die Firma Superwind und Herrn Klaus Krieger, der uns kompetent beriet und uns eine komplette Anlage zur Verfügung stellte.

 

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